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Antonia Lottner erreicht Halbfinale

Schon zu Beginn der REINERT OPEN hatte Antonia Lottner (TEC Waldau Stuttgart / WTA 291) gesagt, dass sie sich in Versmold immer sehr wohlfühlt und damit eine Grundvoraussetzung vorhanden ist erfolgreich zu sein. Gepaart mit Spaß am Spiel, körperlicher Fitness und guter Form hat sie jetzt zum ersten Mal das Halbfinale des mit 50.000 $-Weltranglistenturniers erreicht. Gegnerin ist nun die an Position zwei gesetzte Sorana Cirstea (Rumänien / WTA 85).

Den besseren Start in die Partie erwischte Antonia Lottner. Schnell führte sie mit 3:0, doch dann kam Ipek Soylu (Türkei / WTA 161) auf und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Von den nächsten sieben Spielen gewann sie sechs und sicherte sich somit den ersten Satz mit 6:4. Davon ließ sich Antonia Lottner aber nicht beeindrucken. Sie spielte variabler als Ipek Solyu und gewann verdient mit 4:6, 6:4, 6:3.

Zuvor war Sorana Cirstea in das Halbfinale eingezogen. Wie schon in den beiden Matches vorher, durchlebte die Rumänin ein Wechselbad der Gefühle. Bis zum Stand von 5:1 im ersten Satz hatte die 26-Jährige die Partie vollauf im Griff. Dann aber produzierte sie einen Fehler nach dem anderen, ohne dass Lesley Kerkhove (Niederlande / WTA 176) ihrerseits etwas dazu tat. So ging es noch in den Tie-Break, den sich Sorana Cirstea mit 8:6 sicherte. Am Ende siegte die favorisierte Rumänin mit 7:6(6), 6:3.

Zwei ungesetzte Tschechinnen spielen in der Vorschlussrunde die erste Finalteilnehmerin aus. Karolina Muchova (Tschechien / WTA 229) und Tereza Smitkova (Tschechien / WTA 224) wussten im Viertelfinale wie schon in den beiden Runden zuvor zu gefallen.
Einen hervorragenden Eindruck hat die erst 19-jährige Karolina Muchova bisher hinterlassen und bei so manchem „Tennis-Experten“ wird sie auch als Geheimfavorit gehandelt. Glatt mit 6:3, 6:1 wies die Tschechin im Viertelfinale Nina Stojanovic (Serbien / WTA 228) in die Schranken. Gleiches gilt für Tereza Smitkova, die die an Position drei gesetzte Irina Khromacheva (Russland / WTA 122) ebenfalls deutlich mit 6:4, 6:2 bezwang.

Das Doppel-Finale bestreiten die beiden topgesetzten Duos. Die an Position eins gesetzten Japanerinnen Kanae Hisami und Kotomi Takahata blieben in ihren drei Matches ohne Satzverlust. Im Halbfinale bezwangen sie Tayisiya und Yana Morderger (beide TC Kamen-Methler) glatt mit 6:2, 6:0. Auch das zweite deutsche Duo Katharina Hobgarski/Julia Wachaczyk (BASF TC Ludwigshafen/TC Union Münster) verpasste das Endspiel. Mit 5:7, 2:6 unterlagen sie den an Position zwei gesetzten Natela Dzalamidze (Russland) und Valeriya Strakhova (Ukraine).

 

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