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Carina Witthöft

Sie genießt die Ruhe in Versmold, weil sie aus der Großstadt Hamburg kommt. Und diese innere Gelassenheit sieht man dieser Tage auch im Spiel von Carina Witthöft (Der Club an der Alster). In der ersten Runde noch mit leichten Startschwierigkeiten gegen die an Position fünf gesetzte Chinesin Saisai Zheng setzte sich die 19-Jährige im Achtelfinale souverän mit 6:2, 7:5 gegen Gabriela Dabrowski (Kanada) durch. Sie habe gut gespielt und vor allen Dingen in der entscheidenden Phase des zweiten Satzes weiter an sich geglaubt, so Carina Witthöft. Auch habe sie da wieder mutiger gespielt und die Leistungen aus dem Training auf den Platz gebracht.

 

Das Mitglied des Porsche Talent Teams des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ist in diesem Jahr erstmals unter die Top 200 der Welt geklettert. Und geht es nach der selbstbewussten jungen Deutschen, so ist mit dem derzeitigen Rang 174 noch lange nicht das Ende erreicht. „Ich will mittelfristig unter die Top 100“, verrät Carina Witthöft und ergänzt: „Und in einem Grand Slam mindestens in die zweite Runde kommen.“ Einen Versuch wird sie auf jeden Fall schon bei den US-Open starten. Dort muss sie sich zwar erst durch die Qualifikation kämpfen und sie wird sicher nicht die Ruhe vorfinden, die ihr in Versmold gerade so gut tut. Doch den Trubel und Lärm kennt sie aus ihrer Heimatstadt und viel wichtiger wird sein, dass sie ihr eigenes druckvolles Spiel durchzieht. Denn dann hat Carina Witthöft alle Voraussetzungen, um einmal ganz nach oben zu kommen.

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