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Katharina Hobgarski fordert im Halbfinale Bibiane Schoofs

 

Erste Halbfinalistin bei den Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein- Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen war Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen / WTA 247). Die 22-Jährige bezwang in der Runde der letzten Acht Louisa Chirico (USA / WTA 236) mit 3:6, 6:4, 6:2. Ihre nächste Gegnerin ist die topgesetzte Bibiane Schoofs (Niederlande / WTA 158), die sich nach hartem Kampf mit 7:5, 4:6, 6:3 gegen Lucie Hradecka (Tschechien / WTA 280) durchsetzte.

 

Für Katharina Hobgarski ist der Einzug in das Halbfinale eines mit 60.000 US-Dollar dotierten Weltranglistenturniers der bislang größte Erfolg. „Bislang kam ich immer nur bis zum Viertelfinale. Es ist super, dass es mit jetzt gelungen ist, das Halbfinale zu erreichen. Nun habe ich genügend Weltranglistenpunkte, um in die Qualifikation bei den US Open zu kommen“, freute sich die Essener Bundesligaspielerin. Anfangs fand Katharina Hobgarski ihren Rhythmus nicht. Erst zum Ende des ersten Satzes wurde sie sicherer, dennoch verlor sie diesen Durchgang mit 3:6. Danach aber bestimmte die 22-Jährige das Match, setzte Louisa Chirico immer mehr unter Druck und konnte ihr Spiel bis zum letzten Ballwechsel durchsetzen. Das Halbfinale war erreicht.

 

Zwei Stunden und zehn Minuten kämpften Bibiane Schoofs und Lucie Hradecka um den Einzug in das Halbfinale. Beim Stand von 6:5 im ersten Satz für die Niederländerin gab es zudem eine Regenunterbrechung. Nach rund zwei Stunden ging es dann aber weiter. Beide Spielerinnen durchlebten ein stetes Auf und Ab. Am Ende machte Lucie Hradecka zu viele Fehler, während die Nummer eins der Setzliste mit präzisen und variablen Grundlinienschlägen auf die Fehler ihrer Gegnerin wartete.

 

Mit Nina Stojanovic (Serbien / WTA 250) steht eine weitere ungesetzte Spielerin in der Vorschlussrunde. In nur 69 Minuten hatte die 22-Jährige ihr Viertelfinalmatch gegen die Qualifikantin Teliana Pereira (Brasilien / WTA 536) mit 6:1, 6:4 für sich entschieden. Nach 2016 und 2018 ist Nina Stojanovic zum dritten Mal bei den Reinert Open dabei. Und in diesem Jahr ist für die junge Serbin noch mehr drin. Während sie im letzten Jahr in der ersten Runde verlor, hatte sie 2016 schon einmal das Viertelfinale erreicht. Nun ist sie sogar schon unter den letzten Vier. Vor allem aber ist sie sehr gut drauf. In der ersten Runde gegen Stephanie Wagner (TC 1899 Blau-Weiss Berlin / WTA 307) verlor sie zwar den ersten Satz, doch von da an war sie nicht mehr zu stoppen. 6:0, 6:4, 6:2, 6:1, 6:1, 6:4 – so lauteten ihre nächsten Satzgewinne. Mit Nina Stojanovic ist zu rechnen.

 

Auf wen die Serbin trifft steht noch nicht fest. Das letzte Viertelfinalmatch des Tages zwischen Jule Niemeier (TC Bad Vilbel / WTA 389) und der an Position sieben gesetzten Irina Maria Bara (Rumänien / WTA 188) musste beim Stand von 5:2 für die Deutsche wegen Regen abgebrochen werden und wird am Samstag um 11 Uhr nun fortgesetzt.

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