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Katharina Hobgarski trifft im Endspiel auf Nina Stojanovic

 

Wie im Vorjahr treffen zwei ungesetzte Spielerinnen im Einzel-Finale der Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen aufeinander – und erneut mit deutscher Beteiligung. Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen / WTA 247) setzte sich im Halbfinale mit 6:2, 7:5 gegen die topgesetzte Bibiane Schoofs (Niederlande / WTA 158) durch und steht somit erstmals in ihrer Karriere im Finale eines mit 60.000 US-Dollar dotierten Weltranglistenturniers. Endspielgegnerin ist Nina Stojanovic (Serbien / WTA 250), die in der Vorschlussrunde mit 6:4, 6:3 gegen Jule Niemeier (TC Bad Vilbel / WTA 389) gewann und somit ein deutsches Finale verhinderte.

 

Katharina Hobgarski erwischte im Halbfinale den besseren Start, agierte mit druckvollen Grundlinienschlägen, streute ab und zu Stoppbälle ein, so dass Bibiane Schoofs Mühe hatte ihren Rhythmus zu finden. Dies gelang der Niederländerin im ersten Satz eigentlich gar nicht und so ging Durchgang eins glatt mit 6:2 an die 22- jährige Deutsche.

Danach ließ Katharina Hobgarski ein wenig nach, während die Topgesetzte im zweiten Satz mit 4:2 in Führung ging. Unbeeindruckt von diesem Rückstand kam die Essener Bundesligaspielerin zurück, hatte bereits beim Stand von 5:4 drei Matchbälle, die sie aber nicht nutzen konnte. Erst zwei Aufschlagspiele später war es dann soweit. Der vierte Matchball zum 6:2, 7:5 nach genau 80 Minuten Spielzeit saß.

 

Bis zum Ende des ersten Satzes konnte Jule Niemeier das Halbfinalmatch mit Nina Stojanovic offenhalten. Im entscheidenden Moment war es aber die 22-jährige Serbin, die die Oberhand behielt. So zum 6:4 in Durchgang eins und dann im zweiten Satz zum 6:3, auch wenn Jule Niemeier am Ende noch drei Matchbälle abwehren konnte. Mit Nina Stojanovic könnte erneut eine Serbin bei den Reinert Open triumphieren. Im letzten Jahr war es ihre Landsfrau Olga Danilovic, die den Einzel- Wettbewerb gewann.

 

Das Doppel-Finale bestreiten am Sonntag die topgesetzten Ankita Raina (Indien) und Bibiane Schoofs (Niederlande) sowie das Duo Amina Anshba/Anastasia Detiuc (Russland/Tschechien), Nummer drei der Setzliste. Beide Paare setzten sich im Halbfinale in zwei Sätzen durch.

 

Für eine andere Spielerin lebt der Traum vom zweiten Titelgewinn in der Doppel- Konkurrenz dagegen weiter. Bibiane Schoofs gewann den ersten Doppeltitel der Reinert Open überhaupt und könnte nun elf Jahre danach erneut gewinnen. Zusammen mit Ankita Raina trumpfte die Niederländerin im Halbfinale groß auf und gewann glatt mit 6:2, 6:0 gegen die an Position vier gesetzten Natalija Kostic (Serbien) und Chiara Scholl (USA).

Der Traum vom zweiten Titel ist für Julia Wachaczyk (Tennispark Versmold) ausgeträumt. 2017 hatte sie die Doppel-Konkurrenz mit ihrer Mannschaftskollegin Katharina Gerlach gewinnen können. Diesmal war die Vorschlussrunde für sie Endstation. An der Seite von Albina Khabibulina (Usbekistan) unterlag die Lokalmatadorin mit 4:6, 5:7 dem russisch-tschechischen Duo Mania Anshba/Anastasia Detiuc.

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