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Laura Siegemund wird im Finale von Olga Danilovic gefordert

 

Laura Siegemund (TC Rüppurr Karlsruhe / WTA 322) steht bei ihrer vierten Teilnahme an den Reinert Open mit den Internationalen Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen erstmals im Einzel-Finale. Nach hartem Kampf entschied die Karlsruherin das deutsche Halbfinal-Duell mit Anna Zaja (TEC Waldau Stuttgart / WTA 240) mit 4:6, 7:5, 6:4 nach über drei Stunden Spielzeit für sich. Im zweiten Satz hatte die Stuttgarter Bundesligaspielerin sogar einen Matchball, doch Laura Siegemund bewies einmal mehr, dass sie ein großes Kämpferherz hat.

 

Doch ist die 17-jährige Olga Danilovic (Serbien / WTA 246) zu stoppen? Diese Frage stellt sich, wenn man den Erfolgsweg der jungen Serbin bei den Reinert Open verfolgt. Vier Matches, vier Siege ohne Satzverlust – das ist ihre Bilanz im Einzel-Wettbewerb. Auch die an Position sieben gesetzte Bibiane Schoofs (Niederlande / WTA 173) blieb gegen Olga Danilovic ohne Chance.

 

Das erste Spiel des Matches ging noch an Bibiane Schoofs, doch dann punktete Olga Danilovic beinahe nach Belieben. Erst beim Stand von 6:1, 2:0 für die 17-Jährige konnte die Niederländerin wieder einen Spielgewinn verzeichnen. Nach nur 57 Minuten hatte Olga Danilovic das Match aber deutlich mit 6:1, 6:3 für sich entschieden.

 

Und auch im Doppel-Wettbewerb könnte die Serbin die Reinert Open gewinnen. Zusammen mit ihrer Landsfrau Nina Stojanovic erreichte sie auch in der Doppel-Konkurrenz das Endspiel. Mit 6:2, 6:2 bezwangen die Serbinnen in der Vorschlussrunde Amina Ashba (Russland) und Albina Khabibulina (Uzbekistan). Zuvor hatten Pemra Ozgen (Türkei) und Despina Papamichail (Griechenland) das Finale erreicht. Sie behielten im Halbfinale mit 7:5, 6:2 gegen das an Position vier gesetzte Duo Emma Laine /Chiara Scholl (Finnland/USA) die Oberhand.

 

Da Olga Danilovic in beiden Endspielen steht, startet der Finaltag um 12:30 Uhr mit dem Einzel-Endspiel. Anschließend werden dann die Doppel-Siegerinnen ermittelt.

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