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Dinah Pfizenmaier

Titelverteidigerin Dinah Pfizenmaier gewinnt ihr Erstrundenmatch und will zurück in die Top 100

 

Versmold ist für Dinah Pfizenmaier ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr holte sie

sich souverän den Titel bei den REINERT OPEN mit den Internationalen

Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen und in diesem Jahr scheint die

gebürtige Bielefelderin genau dort wieder anzuknüpfen. „Hier fühle ich mich einfach

wohl. Das war beim Training schon so und auch das Match gegen Alberta Brianti lief

gut“, berichtet die junge Deutsche. Gegen die Italienierin siegte Pfizenmaier deutlich

mit 6:0, 6:4.

 

Dass sich die 22-Jährige so wohl fühlt, ist nicht selbstverständlich. „Ich habe ein

schlechtes erstes Halbjahr gehabt. Nach einer Schleimbeutelentzündung in der

rechten Schulter kam mein Aufschlag nicht mehr und damit ging auch das

Selbstvertrauen verloren“, zieht Dinah Pfizenmaier keine gute Bilanz für 2014. Auch

in der Weltrangliste macht sich das bemerkbar. So fiel sie von Rang 79 auf jetzt 116

zurück und ist damit nicht für das Hauptfeld der US-Open qualifiziert. „Egal“, sagt sie

inzwischen allerdings ganz entspannt, „dann spiele ich eben Qualifikation.“

 

Diese Gelassenheit nimmt man Dinah Pfizenmaier ab. Sie wirkt entspannt und ist

sich sicher, dass sie genauso schnell wieder in die Top 100 reinkommt, wie sie im

Frühjahr rausgeflogen ist. Als Ziel für die kommenden Wochen und Monate nennt sie

einfach nur: Spaß haben und mich auf Hardcourt weiterentwickeln. Vorher allerdings

absolviert sie nach Versmold noch drei weitere Turniere auf Sand, bis es dann kurz

vor den US-Open nach Amerika geht.

Das allerdings liegt noch weit voraus. Vorerst möchte sie eines ihrer Lieblingsturniere

auf der Tour, die REINERT OPEN, so erfolgreich wie möglich bestreiten. Und dann

wäre da noch der Freitagabend. Dann nämlich möchte Dinah Pfizenmaier die

deutschen Fußballer anfeuern. „Hauptsache, dann muss ich nicht spielen“, gibt sie

schmunzelnd an die Turnierleitung weiter.

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