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Wild Card für die Deutsche Meisterin Anna-Lena Friedsam

 

Ehemalige Top 50-Spielerin will nach langer Verletzungspause zurück in die Weltspitze

 

Mit Anna-Lena Friedsam verbindet der Tennisfan vor allem ihre hervorragenden Leistungen bei den Australian Open 2016, als die heute 25-Jährige beim Grand Slam-Turnier in Melbourne das Achtelfinale erreichte. Im August 2016 zählte sie zu den Top 50 der Welt, Platz 45 auf der Weltrangliste war ihre beste Platzierung. Für die Reinert Open 2019 mit den Internationalen Damen- Tennismeisterschaften von Nordrhein-Westfalen erhält Anna-Lena Friedsam eine Wild Card für das Hauptfeld.

 

Das mit 60.000 US-Dollar dotierte Weltranglistenturnier in Versmold war in den zurückliegenden Jahren schon häufiger Sprungbrett für Tennistalente und für Spielerinnen, die aus unterschiedlichen Gründen ihr Comeback auf der Tour starteten. Letzteres ist auch bei Anna-Lena Friedsam der Fall. Als die Bundesligaspielerin des TEC Waldau Stuttgart auf dem besten Weg in die Weltspitze war, verletzte sie sich an der Schlagschulter und damit begann eine beinahe 18 Monate andauernde Zwangspause, zwei Schulteroperationen inklusive.

 

Bei den Deutschen Meisterschaften in Biberach im Dezember 2018 gelang ihr ein eindrucksvolles Comeback. Sie setzte sich im Finale gegen Antonia Lottner, Reinert Open-Siegerin des Jahres 2016, mit 6:7, 6:4, 6:0 durch. Mit Teilnahmen bei den internationalen Turnieren hielt sich Anna-Lena Friedsam in diesem Jahr bisher noch zurück. Sie startete lediglich beim ITF-Turnier in Altenkirchen (25.000 US-Dollar) sowie bei den WTA-Turnieren in Miami/USA (9.000.000 US- Dollar) und Charleston/USA (820.000 US-Dollar). In Charleston erreichte sie gemeinsam mit Sara Sorribes Tormo (Spanien) im Doppel das Halbfinale.

 

„Ich will meinen Wiedereinstieg behutsam aufbauen und nichts überstürzen. Ich weiß, dass ich es mit meinem Tennis wieder nach oben schaffen kann. Aber ich kann die Belastungen nur langsam erhöhen“, erklärt Anna-Lena Friedsam, die sich sehr auf ihren Start bei den Reinert Open freut. 2012, 2014 und 2015 schlug die 25-Jährige bereits in Versmold auf, erreichte bei ihrer zweiten und dritten Teilnahme jeweils das Viertelfinale. Auf und neben dem Platz ist Anna-Lena Friedsam den Turnierverantwortlichen in sehr guter Erinnerung geblieben. Und auch sie hat sich in Versmold immer sehr wohl gefühlt. Beste Voraussetzungen also, um die Reinert Open als Sprungbrett zu nutzen und den nächsten Schritt zurück in die Weltspitze zu gehen.

 

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