Anna Zaja (TEC Waldau Stuttgart) einzige Deutsche im Viertelfinale

Neue Herausforderungen durch Inzidenzstufe 1:
Maximal 250 Zuschauer an letzten zwei Turniertagen zugelassen

So mancher Traum vom Titelgewinn bei den Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen wurde am Achtelfinaltag vom Winde verweht. Noch acht Spielerinnen können sich aber diesen Traum erfüllen. Darunter sind allerdings keine gesetzten Spielerinnen mehr. Einzige deutsche Hoffnung ist Anna Zaja (TEC Waldau Stuttgart / WTA 343), die sich im Match des Tages gegen die an Position sieben gesetzte Richel Hogenkamp (Niederlande / WTA 241) mit 7:6(1), 6:2 durchsetzte.

Ausgeschieden ist die Topfavoritin Tamara Korpatsch (Der Club an der Alster Hamburg / WTA 162), die gegen Lucky Loser Elina Avanesyan (Russland / WTA 521) mit 6:4, 6:7(3), 0:6 den Kürzeren zog. Dazu trumpfen weiterhin die Qualifikantinnen Kamilla Bartone (Lettland / WTA 414) und Cristiana Ferrando (Italien / WTA 359) auf. Die Lettin besiegte die an Position drei gesetzte Julia Grabher (Österreich /
WTA) mit 6:2, 7:6(7) und die Italienerin warf Lara Arruabarrena (Spanien / WTA 192), Nummer zwei der Setzliste, aus dem Wettbewerb.

Ausgeschieden ist dagegen auch die deutsche Qualifikantin. Anna Klasen (TC 1899 Blau-Weiss Berlin / WTA 1049) musste sich allerdings mit 4:6, 4:6 Federica di Sarra (Italien / WTA 287) geschlagen geben. Und auch Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen / WTA 313) verabschiedete sich aus dem Wettbewerb. Die Finalistin von 2019 verlor mit 7:6(4), 3:6, 2:6 gegen Anna Danilina (Kaschstan / WTA 299). „Vor zwei Monaten habe ich nach einer Operation an der Schulter erst wieder mit dem Training begonnen. Zwei Matches über drei Sätzen an zwei Tagen hintereinander, sind für mich noch zuviel“, war Katharina Hobgarski nach dem Match „platt“.

Grund zum Feiern hatte Mirjam Bjorklund (Schweden / WTA 361). Nicht nur, dass sie ihren 23. Geburtstag beging, sie gewann auch ganz glatt mit 6:1, 6:1 gegen Martina Caregaro (Italien / WTA 327). Und auch im Doppel war die Schwedin nicht zu bremsen. An der Seite ihrer Partnerin Jaimee Fourlis (Australien / WTA 384) bezwang sie Tanmara Korpatsch und Tereza Mihalikova (Slowakei) mit 2:6, 6:1, 10:2. Das Einzel-Viertelfinale komplettiert Jaimee Fourlis, die gegen Jessica Bouzas Maneiro (Spanien / WTA 385) mit 1:6, 6:2, 6:3 siegreich blieb.

Neben dem reibungslosen sportlichen Ablauf der Reinert Open beschäftigt die Turnierorganisatoren weiterhin auch die Corona/COVID-19-Pandemie und dabei ganz speziell die Hochstufung des Landkreises Gütersloh in die Inzidenzstufe 1. Dies gilt ab Samstag und bedeutet, dass jeweils maximal 250 Zuschauer zu den letzten beiden Turniertagen zugelassen sind. Jeder erhält einen zugewiesenen Platz am Center Court. Maskenpflicht besteht am Sitzplatz nicht, dafür aber auf allen Flächen, auf denen der Abstand nicht eingehalten werden kann und in Innenräumen. Aufgrund der notwendigen Rückverfolgbarkeit müssen sich die Besucher in Listen eintragen, auf denen auch der entsprechende Platz am Center Court dokumentiert wird.

Am Freitag stehen nun die Viertelfinalmatches im Einzel sowie die Halbfinalmatches im Doppel auf dem Programm.

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