Jugend bezwingt Routine: Noha Akugue gewinnt gegen Siegemund

Beim deutschen Duell zwischen Noma Noha Akugue (WTA 806) und Laura Siegemund (WTA 228) hat die Jugend triumphiert. Die 18-Jährige trotzte einem Satzrückstand und setzte sich am Ende dank einer sehr starken Leistung mit 3:6, 6:2, 6:1 durch. „Am Anfang war ich etwas nervös und es ist aufgrund ihres variablen Spiels wirklich schwer gegen Laura zu spielen. Aber ich hatte ja nichts zu verlieren und bin einfach drangeblieben. Ich habe dann auch viele Stops gespielt und bin immer besser geworden“, freute sich Noma Noha Akugue nach ihrem Triumph. In der Runde der letzten Acht trifft sie am Freitag auf die an Position vier gesetzte Ungarin Reka Luca Jani (WTA 134). Auch in dieses Match will sie mit ihrer Unbekümmertheit reingehen und mal schauen, was noch so geht. 

Mona Barthel (WTA 450) begann stark gegen die an Position sechs gesetzte Ysaline Bonaventure (WTA 144). Den ersten Satz hatte die Deutsche schnell mit 6:1 für sich entschieden. Doch dann verlor sie ihren Spielrhythmus. Nach einem 2:5-Rückstand glich Mona Barthel zwar noch einmal zum 5:5 aus. Die Belgierin gewann dennoch den zweiten Durchgang mit 7:5 und behielt am Ende insgesamt mit 1:6, 7:5, 6:4 die Oberhand. Auch Nastasja Schunk (WTA 154) zog den Kürze

ren. Sie unterlag mit 5:7, 3:6 der Österreicherin Julia Grabher (WTA 145). Total fokussiert, starke Grundlinienschläge und fast ohne eigene Fehler – die topgesetzte Französin Chloe Paquet (WTA 106) macht bei den Reinert Open einen hervorragenden Eindruck. In nur 51 Minuten hatte 28-Jährige ihr Achtelfinalmatch gegen Qualifikantin Dia Evtimova (WTA 704) aus Bulgarien für sich entschieden. 

Einen ähnlich starken Eindruck wie die topgesetzte Chloe Paquet hat bisher Nadia Podoroska (WTA 212) hinterlassen. Wie gut die Argentinierin spielen kann, ist hinlänglich bekannt. 2020 kam sie bei den French Open in Paris bis in das Halbfinale. In Versmold warf sie nun die an Position drei gesetzte Irina Maria Bara (WTA 122) aus den Reinert Open. 

Ausgeschieden ist dagegen die an Position zwei gesetzte Georgierin Ekaterine Gorgodze (WTA 114), die der Niederländerin Arianne Hartono (WTA 166) mit 5:7, 7:5, 1:6 unterlag. Arianne Hartono und die Ungarin Reka Luca Jani (WTA 134) sind die einzigen Spielerinnen, die noch in beiden Wettbewerben – Einzel und Doppel – vertreten sind. Reka Luca Jani gewann ihr Achtelfinalspiel souverän mit 6:4, 6:3 gegen die Slowakin Rebecca Sramkova.

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