Lucky Loser Elina Avanesyan (Russland / WTA 512) fordert im Finale Federica di Sarra (Italien / WTA 287)

Jugend und Routine treffen im Finale der Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen aufeinander. Die 18-jährige Elina Avanesyan (Russland / WTA 512) fordert die 31-jährige Federica di Sarra (Italien / WTA 287). Es verspricht ein interessantes und spannendes Match zu werden, konnte beide Spielerinnen im Verlauf des Turniers doch absolut überzeugen.

Im Alter von sechs Jahren begann Federica di Sarra mit dem Tennisspielen. Im August 2004 bestritt sie ihr erstes Match auf der Tour. Acht Titel bei 10.000-, 15.000- und 25.000-US-Dollar-Weltranglistenturnieren hat die Italienerin gewonnen. Sollte sie das Match gegen Mirjam Bjorklund für sich entscheiden – es wäre in der inzwischen beinahe 17-jährigen Tenniskarriere ihr größter Erfolg. Gleiches gilt für Elina Avanesyan, die bisher drei Turniere gewann. Alle drei Turniere waren mit 15.000 US-Dollar dotiert.

Das italienische Duell im Halbfinale zwischen Federica di Sarra und Cristiana Ferrando (Italien / WTA 359) war lange Zeit ausgeglichen. Nachdem Cristiana Ferrando den ersten Satz mit 6:4 für sich hatte entscheiden können, ließen langsam ihre Kräfte nach. Die über die Qualifikation in das Hauptfeld gekommene 25-Jährige bestritt nun schon ihr sechstes Match bei den Reinert Open. Dennoch leistete sie weiterhin Gegenwehr.

Federica die Sarra aber glänzte fortan mit präzisen Grundlinienschlägen und punktete damit immer häufiger. Mit 6:4 ging der zweite Durchgang an sie. Den besseren Start in den dritten Satz erwischte noch einmal Cristiana Ferrando. Sie führte mit 3:1, doch danach gelang ihr nicht mehr viel. Die nächsten fünf Spiele gingen allesamt an Federica di Sarra, die so mit 3:6, 6:4, 6:3 in das Finale einzog.

Im zweiten Halbfinalmatch zwischen Mirjam Bjorklund und Elina Avanesyan (Russland / WTA 512) hatte es das elfte Spiel des ersten Satzes in sich. Die Schwedin schlug auf, zwölfmal ging es über Einstand. Es dauerte noch länger, weil ein kurzer Regenschauer das Match unterbrach. Nach der Regenpause kam Elina Avanesyan besser ins Spiel als Mirjam Bjorkland und sicherte sich den ersten Satz schließlich mit 7:5.

Auch im zweiten Durchgang schenkten sich die beiden Spielerinnen nichts. Wer glaubte, dass die Russin aufgrund ihrer zwei Matches mehr im Turnier konditionell abbauen würde, sah sich getäuscht. Die 18-Jährige spielte weiter clever, variabel und brachte die Schwedin immer mehr in Bedrängnis. Ihre ersten Matchbälle konnte sie beim Stand von 5:3 allerdings nicht verwandeln. So ging es in den Tiebreak. Nach fast 2 1/2 Stunden Spielzeit hatte Elina Avanesyan das Match mit 7:5, 7:6(6) für sich entschieden.

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