Positives Turnierfazit trotz aller Widrigkeiten

„Wir haben die Reinert Open mit den ganzen Herausforderungen sehr gut gemeistert!“

Kein Zweifel: Es waren andere Reinert Open als gewohnt. Trotzdem zeigten sich die Turnierorganisatoren zufrieden. „Es hat gutgetan, dass die Reinert Open nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder stattgefunden haben“, erklärt Hans-Ewald Reinert, Hauptsponsor und 1. Vorsitzender des Tennispark Versmold. Eigentlich stand der Tennissport diesmal absolut im Fokus, da das Rahmenprogramm im Vorfeld gar nicht erst planbar war. Doch der Blick richtete sich nicht nur auf die Tenniscourts, sondern auch stets auf die Inzidenzahlen und die damit verbundene Inzidenzstufe.

„Unbeschwert ist anders. Aber wir waren und sind uns unserer Verantwortung gegenüber Spielerinnen, Turniercrew und Zuschauern bewusst. Deshalb haben wir die mit dem Ordnungsamt im Vorfeld getroffenen Maßnahmen konsequent umgesetzt“, weist Turnierdirektor Karsten Wolf auf die zusätzlichen Herausforderungen für die Reinert Open hin. Zusammen mit Jost Harnold, der Corona Officer des Turniers, setzten sich die Turnierorganisatoren im Verlauf der Turnierwoche immer wieder zusammen, um die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Das kostete natürlich auch Zuschauer. Insgesamt kamen rund 1.100 Besucher zu den Matches in den Tennispark Versmold.

„Es war richtig, dem Hamburger WTA-Turnier in unserer bewährten Reinert Open-Woche aus dem Weg zu gehen. Viele Ausweichmöglichkeiten blieben uns nicht und es war sicherlich auch nicht förderlich, dass wir parallel zum olympischen Turnier in Tokio aufgeschlagen haben. Dennoch wurde in Versmold wieder sehr guter Tennissport geboten“, erklärt Turnierdirektor Jan Miska, der allerdings bedauert, dass die deutschen Spielerinnen in diesem Jahr unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. „Sowohl die heimischen hoffnungsvollen Nachwuchstalente als auch die erfahreneren Spielerinnen konnten nicht überzeugen. Ich gehe davon aus, dass wir im nächsten Jahr bessere Leistungen von ihnen sehen“, bleibt Jan Miska optimistisch.

Es waren halt andere, die im Tennispark Versmold sportliche Glanzlichter setzten. Allen voran die Spielerinnen wie Elina Avanesyan (Russland) und Cristiana Ferrando (Italien), die schon in der Qualifikation zum Schläger griffen. Oder auch Mirjam Bjorklund (Schweden), die sowohl im Einzel als auch im Doppel für Furore sorgte. Die 23-Jährige hatte niemand im Vorfeld auf der Rechnung. So spielten sich Außenseiterinnen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. In dieser Anzahl ein Novum bei den Reinert Open.

„Wir haben die Reinert Open 2021 mit den ganzen Herausforderungen sehr gut gemeistert. Dennoch hoffen wir, dass es im nächsten Jahr wieder die Reinert Open werden können, die die Tennisspielerinnen und Tennisbegeisterten in der Vergangenheit so lieben gelernt haben. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, um das zu schaffen“, freut sich Hans-Ewald Reinert bereits auf die nächste Auflage der Reinert Open 2022.

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